Hi, mein Name ist Nancy Wächtler!

Ich bin stolze Mama von meinen zwei kleinen Energiebündeln, die ich über alles Liebe und die mich jeden Tag auf Trab halten. Wir leben als glückliche Familie in Schweitenkirchen, das liegt in der wunderschönen Holledau zwischen Ingolstadt und München. Meine Faszination gehört den Bergen und vielleicht fasziniert mich genau aus diesem Grund auch das Thema Geburt so sehr. Denn eine Geburt ist wie das Besteigen eines Berges und ich finde darin so viele Parallelen! Hauptberuflich bin ich als Ingenieurin in der Automobilindustrie tätig. Ich habe mich schon zu Schulzeiten für Technik interessiert und gehe meiner Arbeit gerne nach. Doch durch meine zwei Geburten habe ich gemerkt, dass in mir noch ein anderes Feuer brennt. Denn manchmal merkt man erst im Laufe des Lebens, wofür man eine Leidenschaft entwickelt und was man für andere bewirken möchte. Meine Hausgeburtshebamme Yasmin Benecke hat mir durch ihren Werdegang den Mut gegeben meinem Herzen zu folgen. Deshalb habe ich mich 2025 dazu entschlossen, Frauen, Paare und Familien in dieser bedeutenden Zeit ihres Lebens zu begleiten. Im Rahmen der Mamakompass-Akademie habe ich die Ausbildung zur zertifizierten Doula- und Hypnobirthingkursleiterin abgeschlossen.

Meine Geschichte

Bereits in meiner 1. Schwangerschaft habe ich mich viel mit dem Thema Geburt beschäftigt und für mich persönlich stand schnell fest, dass ich in ein Geburtshaus gehen möchte. Auf dem Weg dahin sind mir viele Bedenken, negative Kommentare, Horrorgeschichten und Floskeln, die aufgrund von Unwissenheit immer noch in der Gesellschaft kursieren begegnet. In der Schwangerschaft können ein solche Bemerkungen sehr leicht verunsichern. Ich hielt trotz allem an meiner Vision fest! Womit ich damals allerdings nicht gerechnet habe bzw. ziemlich naiv war, war der Gedanke, dass die Geburt aufgrund bestimmter Randbedingungen ins Krankenhaus verlegt werden musste. Also stand ich da kurz vor dem errechneten Entbindungstermin mit einem Blasensprung, abgehenden Fruchtwasser und ausbleibenden Wehen. Ich hatte mir weder einen Plan B zurecht gelegt, noch eine Anmeldung im Krankenhaus getätigt und es riss mir den Boden unter den Füßen weg. In diesem Moment hätte ich mir einen sicheren und vertrauten Alternativplan und Techniken gewünscht, um mit dieser ungeplanten Situation besser umgehen zu können. Denn so startete für mich die Geburt nicht mit Sicherheit und Vertrautheit, sondern mit Angst und Ungewissheit. Mein einziger Ankerpunkt in diesem Moment war mein Mann, der mir in jeder Sekunde mit voller Unterstützung zur Seite stand, für meine Bedürfnisse gekämpft und uns als Paar den Raum gehalten hat. Durch unseren umfassenden Geburtsvorbereitungskurs, bei dem auch die Männer an 5 von 6 Terminen teilgenommen hatten, war er über die Theorie gut aufgeklärt und durch unsere persönlichen Gespräche kannte er meine Interessen. Im Nachhinein gesehen, war er damals die „Doula“ an meiner Seite! Während meiner 2. Schwangerschaft habe ich mich dann nochmal ausführlicher mit dem Thema Geburt beschäftig. Diesmal sollte die Geburt in unseren eigenen vier Wänden sattfinden. Eine vertrauensvolle Hausgeburtshebamme sowie ein gut vorbereiteter Plan B waren diesmal meine Grundvoraussetzungen. Auch eignete ich mir dieses Mal Techniken mittels Hypnobirthingkurs an, mit denen ich sehr gut durch die Wellen der Geburt kam und mit denen ich im Falle einer Planänderung meinen Raum des Vertrauens hätte halten können.